Jetzt, wo sich die Kälte langsam wieder verzieht, so hoffe ich doch und vertraue dem Wetterbericht, möchte ich ein paar Auswirkungen beschreiben. Meine Küche mit dem Wintergarten ist komplett eingefroren. Ich habe neben meinem Herd immer Sonnenblumenöl stehen. Das ist eingefroren. Genauso wie mein Spülmittel... Der Ofen kommt gegen die Kälte kaum noch an und ich habe regelmäßig hier noch meine elektrische Heizung laufen. Noch schlimmer ist es zurzeit in der Kirche. In meiner Küche brauche ich mich ja nicht lange aufhalten, Wenn man aber 1 1/2 Stunden in der eiskalten Kirche sitzt, wird einem auch trotz Jacke kalt. Das Wasser in den Blumen eingefroren. Außerdem sind die Fensterscheiben wie beim Auto teilweise eingefroren... Aber gut, ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt.
Im Adventskalender ist heute Roman. Roman ist Diakon und betreut den Kuldīga Austausch und hat auch großen Anteil an meinem Lettlandfieber. Nicht nur in den 2 Wochen, auch danach haben wir Kontakt und ich freue mich immer über die Anrufe. Vor allem auch die Tipps, die er gibt, machen das Leben hier noch einfacher. Vielen Dank, Roman, für alles!
Sonntag, 20. Dezember 2009
Samstag, 19. Dezember 2009
Konzertsstimmung
Gestern war dann das zweite Konzert. War auch wieder schön. Diese Aufregung vor dem Auftritt, hinter der Bühne zu stehen und die Gruppe vor einem anzuschauen. Das war schon cool. Dann der Auftritt, die Musik erklingt und es geht los. Alles hat geklappt- der Applaus. 4 Minuten, wo die Arbeit von 4 Stunden in der Woche über 2 Monate drin stecken... Steht leider nicht ganz in Relation.
Nun gut. Das Konzert war aber sehr schön. Es waren teilweise so kleine Kinder, die getanzt haben, aber die haben toll getanzt. Alle in ihren Kleidern und Anzügen, als wenn sie ihr ganzes Leben nie etwas anderes gemacht haben. Später kommen dann die größeren und die Tänze werden immer anspruchsvoller. Wir waren der letzte Beitrag, so konnte ich den Anfang im Saal angucken. Das hat mich absolut überzeugt.
Danach bin ich dann fix zur Gemeinde, zu der Weihnachtsfeier der Jugendgruppe. Das war auch eine schöne Stimmung. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Wobei die ersten schon wieder krank sind.
Aber bei dieser Kälte ist das auch kein Wunder. Heute ist die Spitze Höchsttemperaturen von -9. nachts natürlich noch viel weniger. Heilig Abend sind allerdings wieder 5 Grad plus angesagt, also wird die weiße Pracht das wohl nicht überleben.
In meinem Adventskalender ist heute meine kleine Schwester. Ich finde es so schön, dass wir so guten Kontakt haben. Wie auch schon ihr Austausch festigt mein Auslandsjahr unser Verhältnis. Du bist eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich bin so froh, zu wissen, dass du immer für mich da bist. DANKE
Nun gut. Das Konzert war aber sehr schön. Es waren teilweise so kleine Kinder, die getanzt haben, aber die haben toll getanzt. Alle in ihren Kleidern und Anzügen, als wenn sie ihr ganzes Leben nie etwas anderes gemacht haben. Später kommen dann die größeren und die Tänze werden immer anspruchsvoller. Wir waren der letzte Beitrag, so konnte ich den Anfang im Saal angucken. Das hat mich absolut überzeugt.
Danach bin ich dann fix zur Gemeinde, zu der Weihnachtsfeier der Jugendgruppe. Das war auch eine schöne Stimmung. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Wobei die ersten schon wieder krank sind.
Aber bei dieser Kälte ist das auch kein Wunder. Heute ist die Spitze Höchsttemperaturen von -9. nachts natürlich noch viel weniger. Heilig Abend sind allerdings wieder 5 Grad plus angesagt, also wird die weiße Pracht das wohl nicht überleben.
In meinem Adventskalender ist heute meine kleine Schwester. Ich finde es so schön, dass wir so guten Kontakt haben. Wie auch schon ihr Austausch festigt mein Auslandsjahr unser Verhältnis. Du bist eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich bin so froh, zu wissen, dass du immer für mich da bist. DANKE
Freitag, 18. Dezember 2009
Tanztag
Am Vormittag war wieder eine Gemeinderatsversammlung. Ich finde, den Ausdruck sehr süß, weil die Teilnehmer sowieso fast den ganzen Tag in der Gemeinde sind. Nun gut. Ich würde da "offiziell" nun von Karina zu Weihnachten eingeladen, was mich sehr freut, weil sie ja auch die Person ist, mit der ich von den Erwachsenen am meisten Kontakt habe, außerdem spricht ihr Mann auch sehr gut deutsch, sowas macht die Planung immer irgendwie einfacher...
Gestern war ja dann das Konzert mit den Rollstuhlfahrern, wo auch Karina selbstverständlich zugeguckt hat. Ich sollte nur ein weißes Hemd und eine schwarze Hose anziehen und der Rest wurde mir gestellt, damit wir alle einheitlich aussehen. Ich fühlte mich total hübsch, ganz festlich gekleidet, aber alle waren hübsch. Die kleinsten Kinder, alle hatten einen Anzug an. Das war echt süß. Also, wenn die Letten eins können, dann ist es sich hübsch zu kleiden, zumindest wenn es darauf ankommt. Ich habe ein Video von dem Tanz machen lassen, leider ist die Qualität und der Ton nicht der beste, es soll auch nur dazu dienen, dass ihr einen kleinen Eindruck bekommt, wie das aussah. Ich persönlich bin mit dem Auftritt sehr zufrieden. Das war ein toller Abend.
Aber ja noch nicht vorbei, denn am Abend war ja noch der Weihnachtsball der Universität. Da wurde ich auch eingeladen und es war doch schon sehr anders als in Deutschland. Jeder bringt etwas zu trinken und zu essen mit und dann sitzt man mit 12 Menschen an einem Tisch, der so mit essen übersät ist. Die einzigen freien Plätze werden mit natürlich hochprozentigem Alkohol besetzt. Es war so das Saufgelage. Ich glaube auf gleichwertigen deutschen Feiern würde viel mehr Bier getrunken werden. Hier habe ich kein Bier gesehen, nur unendlich viele Vodkaflaschen. Natürlich wurde auch viel getanzt und gerade durch die Live band war eine richtig tolle Stimmung, aber an jedem Tisch lagen mindestens 2 Menschen(auch Frauen). Die unterm Tisch lagen konnte ich ja nicht sehen. Aber auch da waren alle sehr hübsch gekleidet. Ich habe ja glücklicher Weise meinen Anzug mittlerweile auch hier und stand denen aber in nichts nach. Natürlich nur, was die Kleidung betrifft.
Nach ca. 4 Stunden Schlaf ging’s dann wieder los zur Gemeinde. Wir haben die kommende
Zeit geplant und ein bisschen lettisch gelernt. Um 12 h begann eine Weihnachtsfeier in der Kirche. Ich habe nicht so ganz verstanden, wer daran teilgenommen hat, aber es waren sehr, sehr viele. Mit einer kleinen Andacht, einem Chor und einer Tombola haben wir uns die Zeit vertrieben, oh ich habe das Essen vergessen. Das lief ja wie immer nebenbei.
Zurück zuhause habe ich meine Weihnachtspakete bekommen. Das ist total lieb. DANKE! Aber noch wird nicht ausgepackt. Nun habe ich ein ganz bisschen Zeit um schnell diesen Blogeintrag zu schreiben und dann geht es auch schon wieder los. Gleich haben wir unser 2. Konzert. Im Anschluss muss ich zu der Jugendgruppe hetzen und dann ist endlich Schluss für heute. Aber, wenn ich so viel zu tun habe, merke ich die Müdigkeit nicht so. Morgen habe ich mehr oder weniger frei und ich werden endlich wieder die Bilder auf den neusten Stand bringen und probieren, das Tanzvideo euch zugänglich zu machen.
Natürlich öffnet sich aber heute auch eine Tür im Adventskalender Anika. Mit Anika habe ich jahrelang in der Kirche zusammengearbeitet. Ich dachte, jetzt wo ich weg bin, aus den Augen aus dem Sinn, aber nein. Wir haben noch Kontakt und darüber bin ich echt glücklich. Vielen Dank, Anika, dass es so ist, und dass es noch lange so bleibt.
Gestern war ja dann das Konzert mit den Rollstuhlfahrern, wo auch Karina selbstverständlich zugeguckt hat. Ich sollte nur ein weißes Hemd und eine schwarze Hose anziehen und der Rest wurde mir gestellt, damit wir alle einheitlich aussehen. Ich fühlte mich total hübsch, ganz festlich gekleidet, aber alle waren hübsch. Die kleinsten Kinder, alle hatten einen Anzug an. Das war echt süß. Also, wenn die Letten eins können, dann ist es sich hübsch zu kleiden, zumindest wenn es darauf ankommt. Ich habe ein Video von dem Tanz machen lassen, leider ist die Qualität und der Ton nicht der beste, es soll auch nur dazu dienen, dass ihr einen kleinen Eindruck bekommt, wie das aussah. Ich persönlich bin mit dem Auftritt sehr zufrieden. Das war ein toller Abend.
Aber ja noch nicht vorbei, denn am Abend war ja noch der Weihnachtsball der Universität. Da wurde ich auch eingeladen und es war doch schon sehr anders als in Deutschland. Jeder bringt etwas zu trinken und zu essen mit und dann sitzt man mit 12 Menschen an einem Tisch, der so mit essen übersät ist. Die einzigen freien Plätze werden mit natürlich hochprozentigem Alkohol besetzt. Es war so das Saufgelage. Ich glaube auf gleichwertigen deutschen Feiern würde viel mehr Bier getrunken werden. Hier habe ich kein Bier gesehen, nur unendlich viele Vodkaflaschen. Natürlich wurde auch viel getanzt und gerade durch die Live band war eine richtig tolle Stimmung, aber an jedem Tisch lagen mindestens 2 Menschen(auch Frauen). Die unterm Tisch lagen konnte ich ja nicht sehen. Aber auch da waren alle sehr hübsch gekleidet. Ich habe ja glücklicher Weise meinen Anzug mittlerweile auch hier und stand denen aber in nichts nach. Natürlich nur, was die Kleidung betrifft.
Nach ca. 4 Stunden Schlaf ging’s dann wieder los zur Gemeinde. Wir haben die kommende
Zeit geplant und ein bisschen lettisch gelernt. Um 12 h begann eine Weihnachtsfeier in der Kirche. Ich habe nicht so ganz verstanden, wer daran teilgenommen hat, aber es waren sehr, sehr viele. Mit einer kleinen Andacht, einem Chor und einer Tombola haben wir uns die Zeit vertrieben, oh ich habe das Essen vergessen. Das lief ja wie immer nebenbei.
Zurück zuhause habe ich meine Weihnachtspakete bekommen. Das ist total lieb. DANKE! Aber noch wird nicht ausgepackt. Nun habe ich ein ganz bisschen Zeit um schnell diesen Blogeintrag zu schreiben und dann geht es auch schon wieder los. Gleich haben wir unser 2. Konzert. Im Anschluss muss ich zu der Jugendgruppe hetzen und dann ist endlich Schluss für heute. Aber, wenn ich so viel zu tun habe, merke ich die Müdigkeit nicht so. Morgen habe ich mehr oder weniger frei und ich werden endlich wieder die Bilder auf den neusten Stand bringen und probieren, das Tanzvideo euch zugänglich zu machen.
Natürlich öffnet sich aber heute auch eine Tür im Adventskalender Anika. Mit Anika habe ich jahrelang in der Kirche zusammengearbeitet. Ich dachte, jetzt wo ich weg bin, aus den Augen aus dem Sinn, aber nein. Wir haben noch Kontakt und darüber bin ich echt glücklich. Vielen Dank, Anika, dass es so ist, und dass es noch lange so bleibt.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Das Konzert
Ja, heute ist das Konzert und gestern habe ich erfahren, wer da noch kommt und zwar kommt Andris Ērglis. Das ist der Sänger aus Liepāja, der so aussehen soll wie ich. Naja, er ist hier schon ein bisschen ein Star und ich freue mich, ihn singen zu hören. Ansonsten treten auf dem Konzert nur behinderte Menschen auf. Von einer Gruppe, die ein kleines Theater spielt, über eine gehörlose Gruppe, die tanzt, zu einem Chor und uns natürlich... Ich freue mich schon. Ich hoffe, ich kriege jemanden dazu, den Tanz aufzunehmen, dann könnt ihr mal sehen, was wir so gelernt haben.
Zum Wetter vielleicht noch. Jetzt soll es richtig kalt werden, fast zweistellige Minustemperaturen, aber der Wind wird endlich wieder schwächer und ich glaube, dann ist das auch gar nicht so schlimm. Aber ich habe gehört bei mir zuhause ist das Wetter auch nicht so anders.
In meinem Adventskalender ist heute Julia. Mit Julia bin ich nun auch schon länger befreundet, nur sind wir meiste einige Kilometer getrennt. Auch wenn es "nur noch" 700km sind. Nein im Ernst, ich bin froh dich zu kennen und freue mich immer wieder, wenn ich etwas von dir höre: Vielen Dank, dass du immer schreibst, auch wenn ich manchmal ein bisschen länger brauche!
Zum Wetter vielleicht noch. Jetzt soll es richtig kalt werden, fast zweistellige Minustemperaturen, aber der Wind wird endlich wieder schwächer und ich glaube, dann ist das auch gar nicht so schlimm. Aber ich habe gehört bei mir zuhause ist das Wetter auch nicht so anders.
In meinem Adventskalender ist heute Julia. Mit Julia bin ich nun auch schon länger befreundet, nur sind wir meiste einige Kilometer getrennt. Auch wenn es "nur noch" 700km sind. Nein im Ernst, ich bin froh dich zu kennen und freue mich immer wieder, wenn ich etwas von dir höre: Vielen Dank, dass du immer schreibst, auch wenn ich manchmal ein bisschen länger brauche!
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Es schneit und schneit...
Heute hat es wieder den ganzen Tag durch geschneit. Das ist zwar auch schön, aber zurzeit ist hier schon wieder Wind. Ich würde fast Sturm sagen. Das macht es sooo kalt, aber vor allem Unangenehm. Ich kann nicht richtig sagen, wie viel Schnee gefallen ist, weil an manchen Stellen ist durch den Wind fast gar nichts, an anderen gibt ganz viel, da ist dann alles hin geweht. Es liegt auch kaum etwas auf den Dächern, da wird es immer wieder weggeweht.
Nachdem ich gestern nach der Andacht direkt zum Tanzen gegangen bin, haben wir heute endlich die Generalprobe gehabt. Das war sehr anstrengend, weil ja nicht nur wir auftreten, sondern noch viele andere Gruppen und dann war ja nicht nur die Generalprobe für morgen, sondern auch für Freitag, wo ich wieder auftrete. 4 Stunden, die mehr nervig als alles andere waren. Das schlimmste war jedoch, dass ich dazwischen noch 2 Stunden Pause hatte. Das ist immer so schlimm. warte ich da, warte ich mich zu Tode. Ich bin dann nach Hause, habe mir schnell etwas zu essen gemacht und dann muss ich auch schon wieder los. Wegen des Schnees musste ich gehen. Jede Tour 2 km. Heute Abend bin ich doch ganz schön fertig. Ich war ja vor den Proben noch in der Gemeinde. Ich bin nun Computertrainer. Die Sekretärin fängt gerade an mit Word zu arbeiten. Das erkläre ich ihr.
Was gestern noch wichtig war, ich habe nun endlich meine Aufenthaltsgenehmigung. Es ist zwar EU, aber bei mehr als 3 Monaten braucht man die. Und da sage nochmal jemand Deutschland ist sehr bürokratisch. Das mag wohl sein, ist aber nichts im Vergleich zu dem Akt, den ich hier hinter mir habe. Ich habe ein 14 seitiges Fragenformular ausfüllen müssen und das dreimal, weil ja immer irgendetwas nicht stimmte. Außerdem musste ich sämtliche Zettel unterschreiben. Nein, ich bin nicht straffällig und auch noch aus keinem Land ausgewiesen worden, ich möchte doch nur helfen... Nun gut, wahrscheinlich gehört das einfach dazu.
Außerdem habe ich gestern noch Kekse gebacken. Liene hat anfangs ein bisschen mitgeholfen, aber als ich alleine war, habe ich die noch mit weißer Schokolade verziert.
In dem Adventskalender ist heute André. Der Diakon in meiner Gemeinde in Deutschland. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken, er hat mein Leben und meinen Glauben beeinflusst und wir haben auch hier in Lettland noch Kontakt. Ich bin sehr froh darüber und hoffe, dass das noch viele Jahre bleibt. DANKE André
Nachdem ich gestern nach der Andacht direkt zum Tanzen gegangen bin, haben wir heute endlich die Generalprobe gehabt. Das war sehr anstrengend, weil ja nicht nur wir auftreten, sondern noch viele andere Gruppen und dann war ja nicht nur die Generalprobe für morgen, sondern auch für Freitag, wo ich wieder auftrete. 4 Stunden, die mehr nervig als alles andere waren. Das schlimmste war jedoch, dass ich dazwischen noch 2 Stunden Pause hatte. Das ist immer so schlimm. warte ich da, warte ich mich zu Tode. Ich bin dann nach Hause, habe mir schnell etwas zu essen gemacht und dann muss ich auch schon wieder los. Wegen des Schnees musste ich gehen. Jede Tour 2 km. Heute Abend bin ich doch ganz schön fertig. Ich war ja vor den Proben noch in der Gemeinde. Ich bin nun Computertrainer. Die Sekretärin fängt gerade an mit Word zu arbeiten. Das erkläre ich ihr.
Was gestern noch wichtig war, ich habe nun endlich meine Aufenthaltsgenehmigung. Es ist zwar EU, aber bei mehr als 3 Monaten braucht man die. Und da sage nochmal jemand Deutschland ist sehr bürokratisch. Das mag wohl sein, ist aber nichts im Vergleich zu dem Akt, den ich hier hinter mir habe. Ich habe ein 14 seitiges Fragenformular ausfüllen müssen und das dreimal, weil ja immer irgendetwas nicht stimmte. Außerdem musste ich sämtliche Zettel unterschreiben. Nein, ich bin nicht straffällig und auch noch aus keinem Land ausgewiesen worden, ich möchte doch nur helfen... Nun gut, wahrscheinlich gehört das einfach dazu.
Außerdem habe ich gestern noch Kekse gebacken. Liene hat anfangs ein bisschen mitgeholfen, aber als ich alleine war, habe ich die noch mit weißer Schokolade verziert.
In dem Adventskalender ist heute André. Der Diakon in meiner Gemeinde in Deutschland. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken, er hat mein Leben und meinen Glauben beeinflusst und wir haben auch hier in Lettland noch Kontakt. Ich bin sehr froh darüber und hoffe, dass das noch viele Jahre bleibt. DANKE André
Dienstag, 15. Dezember 2009
Schneegestöber
Heute hat es hier den ganzen Tag geschneit... Es ist auch ne ganze Menge liegen gebliehen- so 5-10 cm bestimmt. Eigentlich total schön, aber im Schneesturm, draußen herum laufen, war nicht so der Renner und ich bin heute viel umher gelaufen.
Aber darüber berichte ich morgen. Heute muss ich ins Bett. Morgen stehen wieder 4 Stunden Tanztraining auf dem Programm.
Heute ist in meinem Adventskalender Sarah. Mit Sarah bin ich schon ganz lange befreundet. Leider ist der Kontakt in der letzten Zeit weniger geworden, aber seit ich hier bin schreiben wir uns immer ganz liebe eMails und dafür möchte ich mich bei dir, Sarah, bedanken. Es ist immer schön zu lesen, wie das Leben in Deutschland weiter geht... Danke für die lieben Worte!
Aber darüber berichte ich morgen. Heute muss ich ins Bett. Morgen stehen wieder 4 Stunden Tanztraining auf dem Programm.
Heute ist in meinem Adventskalender Sarah. Mit Sarah bin ich schon ganz lange befreundet. Leider ist der Kontakt in der letzten Zeit weniger geworden, aber seit ich hier bin schreiben wir uns immer ganz liebe eMails und dafür möchte ich mich bei dir, Sarah, bedanken. Es ist immer schön zu lesen, wie das Leben in Deutschland weiter geht... Danke für die lieben Worte!
Montag, 14. Dezember 2009
Es schneit...
Zurzeit ist die Wetterlage hier richtig winterlich. Auch am Tag keine Plustemperaturen mehr. Für morgen sind in Lettland minus 18 Grad angesagt. Zum Glück wohne ich hier ja an der Küste und die Ostsee wärmt hier noch alles. Aber bis Freitag sind auch noch minus 10 angesagt. *bibber* . Nein, noch ist es in Ordnung... Zumindest gibt es nun ja auch endlich Schnee. Gleich geht´s los zum Tanzen, wie jeden Tag in dieser Woche...
Im Adventskalender ist heute Herbert. Ich benutze hier ja nie Vor- und Nachnamen und Herbert wird bei uns in der Gemeinde immer Herbert genannt. Herbert organisiert ca. zweimal im Jahr einen Hilfstransport. Wir hatten hier eine schöne Zeit in Lettland und sind nach wie vor in Email Kontakt. Dieses Jahr war sein 25. Besuch mit einem LKW. Ich kann da nur meinen Hut ziehen und Danke sagen für das ganze Engagement.
Im Adventskalender ist heute Herbert. Ich benutze hier ja nie Vor- und Nachnamen und Herbert wird bei uns in der Gemeinde immer Herbert genannt. Herbert organisiert ca. zweimal im Jahr einen Hilfstransport. Wir hatten hier eine schöne Zeit in Lettland und sind nach wie vor in Email Kontakt. Dieses Jahr war sein 25. Besuch mit einem LKW. Ich kann da nur meinen Hut ziehen und Danke sagen für das ganze Engagement.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Sonntagsschule
Heute am Sonntag war ich wieder bei der Sonntagsschule. Wir waren wieder eine schöne Gruppe. Ich war dieses Mal bei der großen Gruppe und irgendwann haben wir ein Krippenspiel gekriegt und alle sollten es leise für sich lesen... Es war echt ganz still, ich habe auch probiert etwas zu verstehen, aber das war nicht so erfolgreich. Mitten in der Stille ging der Fernseher an und eine Stimme sagte. Jezus ir tuvu. Was übersetzt heißt Jesus ist nah. Wir waren alle geschockt, klärte sich aber ganz schnell auf. Nämlich, wenn man den DVD Player 20 Minuten nicht benutzt, schaltet der sich aus und der Fernseher geht wieder auf das Fernsehprogramm zurück. Dort lief gerade ein Gottesdienst... Aber es war schon ein kleiner Schock. Naja, wir haben dann den Fernseher ausgemacht und weiter gelesen. Mir haben sie auch eine Rolle angeboten, aber so richtig heiß bin ich nicht darauf. Nun gut... das wird sich zeigen. Danach haben wir noch alle zusammen wieder Piparkuka(Pfefferkuchen) gebacken. Da war noch lustig, dass ich durch Zufall Frischhaltefolie in die Hand bekommen hatte und die zwischen die Rolle zum Teig ausrollen und den Teig gelegt habe, damit es nicht so klebt. Das kannten die hier nicht. Für mich war das nichts Besonderes, hat ja meine Oma mir so beigebracht, aber für die hier eine kleine Sensation, bis dann endlich eine Mutter meinte:" Ja, das mache ich zuhause auch immer so..." Naja, im Anschluss war der Gottesdienst, heute aber ohne Musiker, also nur eine Orgelspielerin, aber ohne Auftritte, deshalb ging der schnell um. Heute habe ich mir vorgenommen auch nochmal meine Lieblingskekse aus Deutschland zu backen. Ich hoffe, das wird noch was vor Weihnachten.
In meinem Adventskalender ist heute Sandra. Sie ist zurzeit die Person in Deutschland mit der ich am meisten Kontakt habe. Sie wollte mich sogar besuchen kommen, aber die Fähre ist zurzeit leider kaputt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich freue mich schon. Ich bin so glücklich, dass so guten Kontakt haben und ich möchte einfach danke sagen, dass du so lieb und immer für mich da bist!
Danke für die schöne Zeit!
In meinem Adventskalender ist heute Sandra. Sie ist zurzeit die Person in Deutschland mit der ich am meisten Kontakt habe. Sie wollte mich sogar besuchen kommen, aber die Fähre ist zurzeit leider kaputt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich freue mich schon. Ich bin so glücklich, dass so guten Kontakt haben und ich möchte einfach danke sagen, dass du so lieb und immer für mich da bist!
Danke für die schöne Zeit!
Samstag, 12. Dezember 2009
Türchen Nr. 12
Der Adventskalender erreicht heute schon die Hälfte. Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt. Heute ist nämlich nicht nur eine Person, sondern eine ganze Familie im Kalender- Familie Böttcher. Die Familie von der Schwester meines Vaters. Es ist so lieb, wie ihr euch um mich kümmert. Ich habe mich noch nie so über einen Bilderadventskalender gefreut. Ich freue mich, dass ihr mich so lieb unterstützt. Danke!
Freitag, 11. Dezember 2009
Die Konferenz
Heute war ein anstrengender, langer Tag. Deswegen schreibe ich auch erst jetzt. Heute Morgen war hier nämlich eine Konferenz. Es waren Vertreter aus allen sozialen Organisation von Liepāja in der Gemeinde. Alles wurde sehr professionell aufgezogen. Das hat mir richtig gut gefallen. Ziel des Treffens war ein Konzept zu erarbeiten um sich bei der Organisation Aktion Mensch zu bewerben, um Unterstützung zu erhalten. Das war natürlich für mich nicht so interessant, weil ich bei den einzelnen Diskussionen und Vorträgen sehr wenig verstanden habe. Gut war dann immer, wenn eine Präsentation vorgetragen wurde, wo ich nebenbei auch noch lesen konnte, dann konnte ich erahnen worum es gerade ging. Aber trotz allem war das sehr interessant. Einmal hatte ich einen toten Punkt (nach dem Essen), dann wurden wir jedoch in Gruppen eingeteilt und in der Kleingruppe konnte ich sogar ein wenig produktiv sein. Die gesamte Konferenz hat 6 Stunden gedauert, aber ich empfand das als sehr produktiv und ich denke, wir haben viel geschafft. Das muss nun übersetzt werden und dann geht das als Bewerbung raus.
Bei der Jugendgruppe im Anschluss konnten wir noch das Essen aufessen, außerdem hatte ein Mädchen Geburtstag und wir hatten noch Torte. Nebenbei haben wir gespielt. Das war ein richtig schönes Treffen, wir waren wieder über 10 und meiner Meinung nach hatten alle viel Spaß. Nächste Woche wollen wir dann eine kleine Weihnachtsfeier machen.
Im Adventskalender muss man wieder ganz weit ins Ausland blicken. Wir müssen von Rumänien aus fast 3000 km nach Irland fahren. Dort ist zurzeit Christina. Sie kenne ich aus der Schule. Trotz der 2 Stunden Zeitunterschied haben wir immer noch guten Kontakt und darüber bin ich sehr glücklich. Sie macht sich viel mehr Gedanken als ich um das nächste Jahr und treibt mich ein bisschen an, was ich aber super gut finde. Vielen Dank, Christina!
Bei der Jugendgruppe im Anschluss konnten wir noch das Essen aufessen, außerdem hatte ein Mädchen Geburtstag und wir hatten noch Torte. Nebenbei haben wir gespielt. Das war ein richtig schönes Treffen, wir waren wieder über 10 und meiner Meinung nach hatten alle viel Spaß. Nächste Woche wollen wir dann eine kleine Weihnachtsfeier machen.
Im Adventskalender muss man wieder ganz weit ins Ausland blicken. Wir müssen von Rumänien aus fast 3000 km nach Irland fahren. Dort ist zurzeit Christina. Sie kenne ich aus der Schule. Trotz der 2 Stunden Zeitunterschied haben wir immer noch guten Kontakt und darüber bin ich sehr glücklich. Sie macht sich viel mehr Gedanken als ich um das nächste Jahr und treibt mich ein bisschen an, was ich aber super gut finde. Vielen Dank, Christina!
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